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Warum klassische Suche nicht mehr beschreibt, wie wir einkaufen

Der E-Commerce im Bereich Home and Living wächst weiterhin stark. Gleichzeitig zeigt sich ein zentrales strukturelles Defizit. Die Art, wie Produkte gefunden werden sollen, orientiert sich noch an internen Katalogstrukturen, nicht an der Denkweise der Kundinnen und Kunden.

Hannah
Der E-Commerce im Bereich Home and Living wächst weiterhin stark.  Gleichzeitig zeigt sich ein zentrales strukturelles Defizit. Die Art, wie Produkte gefunden werden sollen, orientiert sich noch an internen Katalogstrukturen, nicht an der Denkweise der Kundinnen und Kunden.

Wer heute Interiorprodukte einkauft, denkt nicht in SKUs, Kategorienbäumen oder exakten Produktnamen. Das ist die Herstellerbrille. Die Kundenseite aber denkt in Räumen, Stilen, Nutzungssituationen und visuellen Referenzen.

Einige Beispiele:

„Ein Sofa wie das, das ich auf Instagram gesehen habe“

„Ein Esstisch, der in diesen Raum passt“

„Etwas Ähnliches, aber mit hellerem Holz und kleiner“

Die meisten Shops setzen im Bereich der Suche weiterhin auf eine sKeyword-basierte Logik mit starren Filtern. So entsteht eine Lücke zwischen eigentlichen Kaufintention und den Ergebnissen, die Systeme liefern.


Warum klassische Suche den Anforderungen im Home and Living E Commerce nicht mehr gerecht wird.

Im Home & Living Commerce ist diese Lücke zu einem der zentralen UX und Conversion Engpässe geworden. Kaufprozesse beginnen selten mit einem klar definierten Produkt. Sie beginnen mit einer Intention. Ein Raum soll wärmer wirken, ruhiger, funktionaler oder persönlicher.

Die meisten Onlineshops setzen jedoch weiterhin auf eine Suchlogik, in der Schlüsselwörter, Filter und vordefinierte Kategorien das Erlebnis bestimmen und ein exakter Treffer als erwünscht angesehen wird. Dies ist ein strukturelles Problem.

1. Schlüsselwortsuche unterstützt keine explorative und dialogische Kaufintention

Im Home and Living Bereich suchen Kundinnen und Kunden nur selten nach einem einzelnen, exakt definierten Produkt. Meist gibt es ein klares Ziel. Einen bestimmten Produkttyp, einen Stil oder einen Raum, der eingerichtet werden soll. Erwartet wird ein Prozess, der hilft, Optionen schrittweise einzugrenzen.

Eine Suche nach „moderne Lampe“ liefert häufig eine unüberschaubare Menge an Ergebnissen. Anfragen wie „etwas Ähnliches, aber heller und kleiner“ lassen sich über Schlüsselwörter gar nicht sinnvoll abbilden.

Es fehlt nicht an Kaufintention. Es fehlt an einer Funktionalität, die diese Intention interpretieren, verfeinern und dialogisch beantworten kann.

Negativeffekt: Es knirscht in der Exploration, geringe Relevanz der Ergebnisse und frühzeitiger Abbruch trotz klarer Kaufabsicht.

2. Große Sortimente überfordern

Home and Living Händler verwalten umfangreiche Kataloge mit vielen Varianten in Größe, Material oder Oberfläche. Kundinnen und Kunden müssen tiefe Kategorien durchlaufen, mehrere Filter kombinieren und sich durch nahezu identische Produkte scrollen.

Negativeffekt: Ermüdung beim Stöbern, sinkendes Engagement und abnehmende Conversion, insbesondere auf mobilen Endgeräten.

3. Inspiration bleibt vom Kauf entkoppelt

Viele Nutzerinnen und Nutzer kommen inspiriert in den Shop, etwa durch redaktionelle Inhalte oder Social Media. Dort erzeugen komplette Räume und inszenierte Szenen Kaufimpulse, nicht einzelne Produkte.

Im E-Commerce müssen diese Produkte jedoch weiterhin einzeln gesucht werden. Die Inspiration wird nicht nahtlos in einen Kaufprozess übersetzt.

Negativeffekt: Enttäuschte Erwartung. Kaufabbruch.

4. Fehlende Sicherheit bremst die Conversion

Wenn Unsicherheit entsteht, ob ein Produkt in den eigenen Raum passt oder mit dem restlichen Interieur harmoniert, setzt Zögern ein. Ohne Kontext und Bestätigung brechen viele Kundinnen und Kunden den Kauf ab oder setzen ihre Suche bei anderen Anbietern fort.

Negativeffekt: Kaufabbruch, möglicherweise Kundenverlust.

Wie vviinn diese UX-Herausforderungen um Home & Living Commerce löst

vviinn stellt eine modulare, KI gestützte Discovery Ebene bereit, die starre Suchlogik durch intentionsbasierte Erlebnisse ersetzt, ohne dass ein Plattformwechsel erforderlich ist.

Visuelle Suche, wenn Worte nicht ausreichen

Home & Living ist ein stark visuelles Segment. Mit visueller Suche können Kundinnen und Kunden Bilder aus Magazinen, sozialen Netzwerken oder ihrer realen Umgebung hochladen und sofort passende oder ähnliche Produkte aus dem Katalog entdecken.

Mehrwert für Händler:

  • Kürzerer Weg von Inspiration zu Kauf
  • Höheres Engagement bei designaffinen Zielgruppen
  • Bessere Auffindbarkeit von Long Tail Produkten

Multimodale Suche durch Kombination von Text, Bild und Kontext

Kundinnen und Kunden kombinieren häufig unvollständige Informationen mit visuellen Referenzen. Zum Beispiel „etwas in diesem Stil, aber aus Eiche“ oder „gleiches Design, kleinere Größe“.

Multimodale Suche ermöglicht es, Intentionen über Bilder, natürliche Sprache und schrittweise Verfeinerungen gleichzeitig auszudrücken. Die Ergebnisse sind deutlich präziser als bei klassischer Schlüsselwortsuche.

Mehrwert für Händler:

  • Weniger Fehlkäufe und Rücksendungen
  • Höhere Sicherheit bei Kaufentscheidungen
  • Bessere Performance über Sprachgrenzen hinweg

Shop the Look verwandelt Inspiration in kaufbare Erlebnisse

Wohnräume werden selten Produkt für Produkt gekauft. Mit Shop the Look lassen sich komplette Räume, gestylte Szenen oder redaktionelle Inhalte vollständig kaufbar machen.

Beispiel:

Ein Händler veröffentlicht ein Bild eines gestylten Schlafzimmers.

Mit Shop the Look können Kundinnen und Kunden:

  • Alle Produkte der Szene einsehen
  • Abgestimmte Sets mit wenigen Klicks kaufen

Effekt: Höherer Warenkorbwert, bessere Nutzung von Lifestyle Content und eine UX, die dem realen Kaufverhalten im Home & Living Bereich entspricht.

Business Impact für Home and Living Händler

Die Modernisierung von Suche und Produktfindung ist keine reine UX Maßnahme. Sie ist ein direkter Wachstumstreiber. Wenn Kundinnen und Kunden Produkte schnell und mit Sicherheit finden, wirkt sich das auf die gesamte E Commerce Performance aus.

Durch bessere Such- und Discovery-Erlebnisse erzielen Home & Living Händler:

  • Weniger Suchanfragen ohne Ergebnis, da auch vage oder visuell geprägte Intentionen zuverlässig bedient werden
  • Höhere Conversion aus inspirationsgetriebenem Traffic durch die direkte Verknüpfung von redaktionellen Inhalten, Social Media und kaufbaren Produkten
  • Größere Warenkörbe, da komplette Looks, Räume oder Produktkombinationen gekauft werden statt einzelner Artikel
  • Geringeren Bedarf an Kundenservice, da klare Produktfindung Unsicherheiten vor und nach dem Kauf reduziert
  • Stärkere Differenzierung gegenüber Marktplätzen durch markenspezifische, inspirationsbasierte Erlebnisse jenseits des reinen Preisvergleichs

Vor allem aber ersetzt moderne Suche Reibung durch ein Gefühl der Sicherheit. Anstatt Kundinnen und Kunden an starre Systeme anzupassen, ermöglichen Händler Discovery-Erlebnisse, die sich intuitiv anfühlen und dem realen Einkaufsverhalten entsprechen. Dieser nachhaltig wirkende Mehrwert schafft Vertrauen und Loyalität.

Fazit: Wer Suche verbessert, verbessert Commerce

Home & Living Umsätze sind heute nicht mehr durch mangelnde Produktauswahl oder fehlende Inspiration limitiert. Viele Shops limitieren sich durch veraltete Discovery-Erlebnisse, die Kundinnen und Kunden zwingen, sich an Systeme anzupassen.

Durch den Einsatz KI -estützter Discovery können Händler visuelle Inspiration in Conversion überführen, Reibung entlang der Customer Journey reduzieren und skalierbare Commerce-Touchpoints schaffen, die mit dem Kundenverhalten wachsen.

Suche und UX sind keine Randfunktionen mehr. Sie sind zentrale Umsatztreiber.

vviinn unterstützt Unternehmen dabei, Produktfindung an reales Kaufverhalten anzupassen und Bilder, Intention und Inspiration in messbare Geschäftsergebnisse zu übersetzen.

Wenn du Discovery und UX strategisch weiterentwickeln möchtest, sprich mit uns darüber, wie vviinn eure konkreten Commerce-Ziele unterstützen kann.

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